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Filmprojekt der besonderen Art über Synästhesie, Neurodiversität und ein Leben, das mit einer Nahtoderfahrung begann

Mein Lebensweg ist so ungewöhnlich wie meine Gaben. Ich möchte, dass die Welt mehr über Neurodiversität, Synästhesie und ein Leben, das mit einer Nahtoderfahrung begann, verstehen kann.

Mein Name ist Regina Bernstein (Künstlername und Rufname: Ananda Bernstein). Ich wurde am 13.10.1966 mit einer bakteriellen Meningitis geboren. Laut den Erzählungen der Kinderkrankenschwester bin ich am 2. Tag meines Lebens verstorben und wurde von ihr reanimiert. Danach heilte mein Gehirn vollständig und die Erbanlagen der Synästhesie bildeten eine stark ausgeprägte multiple Synästhesie sowie andere Wahrnehmungsfähigkeiten (vermutlich durch die Nahtoderfahrung) bei mir aus.

Derzeit lebe und arbeite ich auf Mallorca als Sopranistin, Violinistin, Künstlerin, Veranstalterin von Special Syni-Events und Gamma-Gehirnwellen-Trainerin.
Letzteres ist bei meinen privaten Forschungen entstanden, was mein Gehirn so macht, wenn ich musikalisch oder künstlerisch bewusst in meinen Syni-Welten unterwegs bin. Auch meinen gesamten Alltag und alles, was ich in meinem Alltag wahrnehme, erfahre ich synästhetisch.
Ich lese z.B. im Speadreading-Modus seit meiner Kindheit, damit ich den Inhalt neben den in Farbe tanzenden, duftenden … Buchstaben aufnehmen kann.

Offensichtlich hat auch Lang Lang, der Pianist, seine Gehirnwellen während seines Spiels messen lassen und es wurde festgestellt, dass er, sobald er die Hände auf die Tasten legt, in die Gamma-Gehirnwellen geht. (Ich weiß allerdings nicht, ob Lang Lang Synästhet ist oder ‚nur‘ Hochbegabt). Dies veranlasste mich, dem nachzugehen, ob das bei mir auch so ist.

Außerdem wollte ich dies alltagstauglich nutzbar machen und beobachtete mich so lange, bis ich das Gefühl greifen konnte, wann und wie ich ‚umschalte‘. Später probierte ich es mit Freunden aus und heute kann ich es unterrichten.

Ich habe auch eine mEEG-Messung machen lassen, um meine Technik zu prüfen und dabei konnten wir einen Wert von 72 Hz im Gamma-Wellen-Bereich messen. (Das normale Tagesbewusstsein liegt bei ca. 30 Hz).

Laut Aussage der mich untersuchenden Neurologin, könnten wir damit unsere Gehirnkapazität auf bis zu 90 % steigern. Nachweislich hat der Gamma-Gehirnwellen-Zustand gravierende Auswirkungen auf unsere Kommunikation und Kreativität (nicht nur künstlerisch). Resilienz, Leistungssteigerung gepaart mit gleichzeitiger bewusster Entspannung und eine erweiterte Wahrnehmung unserer Mitmenschen sowie unserer Umwelt ohne äußere Hilfsmittel sind weitere positive Ergebnisse dieser Arbeit.

Die Frage nach den Arten meiner multiplen Ausprägung kann man mit den bisher bekannten Listen an Namen für verschiedene Synästhesien füllen. Ich habe aufgehört, herausfinden zu wollen, was es noch sein kann. Seitdem ich begriffen habe, dass ich (sehr viel) anders als der Rest der Menschheit wahrnehme, wundere ich mich einfach nicht mehr über mich und habe diese Gabe als Geschenk angenommen.

Deshalb schreibe ich diese Anzeige mit der Frage, ob eventuell das Interesse bestünde, dass jemand die künstlerische Abschlussarbeit als Film über meine Fähigkeiten, den alltäglichen Umgang und die Arbeit damit machen möchte. Sicherlich spielt auch das Thema des Umgangs mit Neurodiversität dabei eine große Rolle.

Wer möchte mit mir dieses Projekt angehen? Ich bin nicht aus der Filmbranche. Daher weiß ich nicht, wen und was man alles für so ein Projekt benötigt, aber das gibt vielleicht einer ganzen Gruppe die Chance, ein wirklich interessantes und außergewöhnliches Projekt ins Leben zu rufen und zu verwirklichen.

Ich freue mich auf Eure Zuschriften!
Anzeige gültig vom 24.11.2025 bis 22.02.2026

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